Wir sind eine Ski-Nation. Da macht uns keiner was vor. Wenn es ums Skifahren geht, haben wir Schweizer gut und gerne eine Expertenmeinung. Schliesslich ist die Schweiz das schönste Land zum Skifahren überhaupt. Vom Skifahren können wir nicht genug kriegen. Weisser Pulverschnee, blauer Himmel und dann dieser atemberaubende Blick auf die verschneiten Bergspitzen. Ein Tag voller Natur und Bewegung abgerundet durch eine Feier im Après-Ski mit guten Freunden. Eine romantische Vorstellung. Wäre da nicht…

…das lange Warten vor der Kasse, am Skilift und im Restaurant. Was sollen eigentlich die unbequemen Skischuhe? Übrigens auf die langen Diskussionen, welches Skigebiet denn nun besucht wird, könnten wir gut und gerne auch verzichten. Und wieso um Himmels willen haben wir nach dem Après-Ski immer höllische Kopfschmerzen?

Wir halten fest an der romantischen Vorstellung der Skisaison und haben für Sie unsere persönlichen Lifesaver vor und nach dem Skitag zusammengefasst in 10 praktischen Tipps.

1. Das richtige Skigebiet finden

Wir sind uns selten einig, welches Skigebiet das Beste ist. Deshalb haben wir uns vorgenommen, immer mal wieder ein Neues auszuprobieren. Aus der Intuition würden wir wohl Freunde und Familie nach Tipps fragen. Ganz ehrlich, diese sind aber meist genauso unschlüssig oder wenig kreativ, wie wir. Seit wir mit der Skicard unterwegs sind, lassen wir uns inspirieren. Denn in über 70 Skigebieten der Schweiz profitieren wir von 20%. Ziel ist es, jeden Winter mindesten 3 neue Skigebiete testen. Auswahl gibt es ja genug. Vielleicht sind wir uns ja dann irgendwann einig. Hier finden Sie die Skigebiete: libertycard.ticketcorner.ch

2. Golden Hour – die erste Stunde am Morgen

Ja keiner steht gerne früh auf. Auch wir finden es unnötig, gerade an freien Tagen. Aber, es lohnt sich. Der Kampf gegen die warme Bettdecke zahlt sich aus. Es ist ein geniales Gefühl die unbefahrene Piste herunter zu düsen. Die Rillen des Pistenbullys sind noch spürbar. Es hat viel weniger Menschen auf der Piste. Das Licht ist mystisch und lässt die Bergwelt in besonderer Schönheit strahlen. Worauf warten Sie? Raus aus den Federn.

3. Unbequeme Skischuhe

Online versprechen einem eine Vielzahl Anbieter bequeme Skischuhe. Es soll die Innovation schlechthin sein, jetzt wirklich bequeme Skischuhe. Für uns schwer zu glauben, denn damit die Skischuhe als Bindeglied zwischen Sportler und Ski die Kraft möglichst optimal übertragen können, müssen diese eng und fest am Fuss anliegen. Genau das ist aber auch das Problem. Leider müssen wir Sie hier enttäuschen. Gegen unbequeme Skischuhe haben wir noch keinen richtig guten Trick gefunden. Kilian setzt auf gute Socken, mit zusätzlicher Polsterung. Nach dem Skifahren kann ein Fussbad Wunder bewirken. Aber Loredana hat aufgegeben und fährt jetzt Snowboard.

4. Unnötige Wartezeit reduzieren

Also die Wartezeit an der Kasse ist mit der Skicard kein Thema. Denn die Tageskarte des Skigebiets laden wir unterwegs auf die Skicard und können so direkt auf die Piste. Um auch die Wartezeit vor dem Lift zu reduzieren, meiden wir das Anstehen in der Mitte. Wir entscheiden uns für Rechts oder Links, das geht viel schneller.

5. Pausen ohne Drängeln dafür mit Aussicht

Um den anstrengenden Tag auf der Piste zu geniessen, brauchen wir zwischendurch eine Pause. Am liebsten mit Aussicht auf die Bergspitzen. Besonders an schönen Tagen scheint diese Idee jeder zu haben. Auf mühsame Wartezeiten und schlechte Plätze in der Beiz können wir verzichten. Deshalb überwinden wir unsere innere Uhr und machen Pause, wenn keiner Pause macht. Die Rush-Hour von 12.00 – 13.30 Uhr meiden wir. Dadurch ergattern wir oft einen schönen Platz mit Blick auf die Berge und vermeiden unnötiges Gedrängel und lange Wartezeiten.

6. Trotz Skihelm – stylisch?

Für jede Frau eine grosse Herausforderung: DER SKIHELM. Grundsätzlich nicht so schlimm, wenn man ihn anhat. Aber dafür umso schlimmer danach im Après Ski, ohne Helm aber mit Sturmfrisur. Ein Horror. Loredana’s Trick für eine gute Frisur auch nach dem Helmtragen: Entweder die Haare glatt föhnen (nicht glätten, das gibt elektrische Haare). Oder die Haare flechten, Fischgrätezopf oder Bauernzopf, beides hält dem Helm stand und passt auch noch zur Alpenstimmung.

7. Smartphone-taugliche Handschuhe

Einmal kurz checken, ob die Wetter-Apps neue Informationen bringen oder Freunde über Social Media am Skitag teilhaben lassen. Alles nur möglich, mit dem Risiko die Handschuhe auf dem Skilift zu verlieren. Deshalb haben wir uns Smartphone taugliche Handschuhe zugetan. Da gibt es super Ausführungen, die etwas teurer aber dafür kuschelig warm sind. Auch für diejenigen, die erst kürzlich in neue Handschuhe investiert haben oder die Spezialmodelle zu teuer finden, gibt es eine Lösung. Im Netz finden Sie diverse Anleitungen, die Schritt für Schritt zeigen, wie man den eigenen Handschuh aufpimpt und Smartphone-tauglich macht.

8. Sonnenschutz nicht vergessen

Jeder kennt’s die Skibrillen-Abdrücke oder bei kaltem Wetter der Frost auf der Haut. Dafür gibt es, eine einfache Lösung. Sonnenschutz ist ein Muss. Sonnencreme schützt nicht nur vor der Sonne, sondern durch den Fettgehalt bietet sie auch Schutz gegen Kälte. Ausserdem pflegt sie die Haut und versorgt sie mit Nährstoffen. Achtung die Lippen sind besonders empfindlich und platzen durch die Belastung mit Sonne, Schweiss und Kälte häufig auf. Da hilft eine Kombination aus Sonnencreme und Lippenpomade.

9. Fit durch Regeneration nach dem Skifahren

Vor allem zu Saisonbeginn spüren wir den Skitag auch noch Tage danach in unseren müden Muskeln und Knochen. Da fühlt man sich richtig unsportlich, obwohl wir regelmässig Sport betreiben. Zum Glück haben wir eine einfache Lösung gefunden. Schon ein paar Dehnübungen nach dem Skifahren bewirken Wunder. Am besten kombiniert mit 2-3 kurzen Saunagängen und wir merken gar nichts am nächsten Tag.

10. Après-Ski

Es ist verlockend. Direkt nach dem Skifahren geht’s ins Après-Ski. Dabei sollte man den Tag danach nicht vergessen. Ein Kater ist vorprogrammiert, wenn das erste Glas auf leeren Magen schlägt. Deshalb unbedingt zuerst etwas Essen. Zu jedem Glas Alkohol trinken wir ein Glas Wasser. Falls es trotzdem am nächsten Tag zum Kater kommt, haben wir eine Geheimwaffe: Frisch gepresster Grapefruitsaft. Der bewirkt wahre Wunder. Ausserdem hilft Bewegung und frische Luft, wieso also nicht direkt wieder auf die Skipiste?

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